Aufklärung über Zusatzstoffe in Kosmetikartikeln

Irgendwann haben wir uns über einen Berg zwar gewaschener, aber völlig verfleckter Handtücher geärgert. Wir sind dem auf die Spur gekommen, nachdem wir alles, was wir an Fachwissen hatten angewendet hatten. In einem Fernsehbericht wurde darüber berichtet. Es ist eine Reaktion auf die Waschlauge, die zustande kommt, wenn noch Reste bestimmter Kosmetikartikel im Gewebe sind. Diese Inhaltstoffe werden von der Industrie als billige Füllstoffe eingesetzt und reagieren dann mit dem Waschmittel. Man erkennt sie an der Bezeichnung PEG. Seitdem waschen wir die Handtücher mit aufbereitetem Wasser ohne Waschmittel vor. Kostet zwar Zeit und auch Geld, aber besser wie ständig neue Handtücher kaufen. Gut für die Umwelt ist das Zeug in keinem Fall.

Thema bei uns: seit 2010

Ökoinsel

2002 mußten wir beim Kauf dem Amt für Ländliche Räume erklären, was wir mit dem Gelände vor haben. Das ist hier in Schleswig Holstein ab 2ha immer so. Man will den Zubau ländlicher Flächen verhindern. Ich hab dann mal einen Plan gemacht. So ähnlich ist es jetzt auch geworden. Vielleicht sogar noch etwas besser. Eine kleine Ökoinsel mit vielen Biotopen. 4 ha groß. Das sind 40.000qm, oder eine ganze Reihe Fußballfelder (7).

Thema bei uns: seit 2002/2010

Hecken als CO2 Sammler

Statt den Fokus bei der Reduktion von CO2 aus der Luft nur auf Bäume zu legen, habe wir einen anderen Ansatz. Im Dezember 2022 haben wir auf 170 Länge 240 Sträucher und 100 Bäume mit den Heckenrettern und vielen Freiwilligen gepflanzt. Das war das letzte Stück womit wir unser Gelände geschlossen haben. Sträucher haben den Vorteil, das sie viel schneller Laub tragen und somit schneller CO2 binden. Zudem können wir dann irgendwann Früchte und Holz auch aus diesem neuen Knick ernten. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir sehen, was mit den Pflanzen passiert, schnell eingreifen und wenns sein muss nachpflanzen können. Das ist bei Projekten weit entfernt für uns nicht möglich. So haben wir zwar kein Zeriikat dafür, aber ein gutes Gefühl.

Mehr dazu im Blog.

Thema bei uns: seit 2022

Rotteanlage

In unserer Rotteanlage stehen drei große Behälter. In ihnen werden die Feststoffe aus den Toiletten gesammelt und mit Stroh geschichtet. Durch das Stroh haben die Bakterien genug Luft. In einem Prozess von etwa 1,5 Jahren zersetzen sie das Material zu Kompost, der dann als Dünger bei uns auf den Rasen oder in die Blumenbeete kommt.

Thema bei uns: seit 2006

Unsere Naturteiche

Wir haben am Ende unseres Grundstückes zwei Naturteiche an Stellen, die sowieso immer nass waren. Diese Teiche sammeln einfach Regenwasser und Oberflächenwasser. Da sie keine Folie haben können Sie das Wasser nicht halten. Wenn es trocken ist, verschwindet auch zusehends das Wasser im Teich. Das nennt man trocken fallen. Unsere Teiche dürfen das. Die Frösche und die anderen Lebewesen am und im Teich müssen und können sich alleine helfen.

Faszination Dunkelheit

Bei uns gibt es keine Lichtverschmutzung. Hier ist es generell abends stockduster.> Die Straßenlaterne schaltet vor 22h ab. Da braucht man unterwegs dann schon einen Taschenlampe. Wir beleuchten nur so viel wie eben nötig. Die Tiere freut es. Sie werden in ihrem Tagesrhytmus nicht gestört und wenn man Glück hat sieht man Fledermäuse oder hört den Uhu rufen. Zeit also den Sternenhimmel in Ruhe zu beobachten und die Faszination der Dunkelheit zu erleben.