Ökoinsel

2002 mußten wir beim Kauf dem Amt für Ländliche Räume erklären, was wir mit dem Gelände vor haben. Das ist hier in Schleswig Holstein ab 2ha immer so. Man will den Zubau ländlicher Flächen verhindern. Ich hab dann mal einen Plan gemacht. So ähnlich ist es jetzt auch geworden. Vielleicht sogar noch etwas besser. Eine kleine Ökoinsel mit vielen Biotopen. 4 ha groß. Das sind 40.000qm, oder eine ganze Reihe Fußballfelder (7).

Thema bei uns: seit 2002/2010

Hecken als CO2 Sammler

Statt den Fokus bei der Reduktion von CO2 aus der Luft nur auf Bäume zu legen, habe wir einen anderen Ansatz. Im Dezember 2022 haben wir auf 170 Länge 240 Sträucher und 100 Bäume mit den Heckenrettern und vielen Freiwilligen gepflanzt. Das war das letzte Stück womit wir unser Gelände geschlossen haben. Sträucher haben den Vorteil, das sie viel schneller Laub tragen und somit schneller CO2 binden. Zudem können wir dann irgendwann Früchte und Holz auch aus diesem neuen Knick ernten. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir sehen, was mit den Pflanzen passiert, schnell eingreifen und wenns sein muss nachpflanzen können. Das ist bei Projekten weit entfernt für uns nicht möglich. So haben wir zwar kein Zeriikat dafür, aber ein gutes Gefühl.

Mehr dazu im Blog.

Thema bei uns: seit 2022

Unsere Wildnis

Wir haben unsere eigene kleine Wildnis hinter dem Haus. Die Natur darf hier auf 40.000qm seit 2010 alles alleine machen. Nur bei den Wegen haben wir etwas nachgeholfen. Die Wildnis ist Entdeckungsreise, Ruhepol und vor allem Natur zum Erleben.

Wer mehr darüber lesen will schaut hier: https://janbecks.de/meine-wildnis-mein-rueckgzugsort-mein-versteck/

Hutewald

Ein Hutewald ist ein Wald, der von Tieren-Rindern- beweidet wird. Ich kenne das aus meiner Heimat Hessen. Bei uns ist ja über die Jahre eine kleine Wildnis entstanden. Die „Leihrinder“, die jedes Jahr bei uns zu Gast sind halten die Bäume ordentlich in Schach. Sie nagen hier die Rinde, knabbern dort an den Blättern. Und wenn mal ein Bäum im Weg ist, dann wird der einfach umgedrückt. Auch das Scheuern der Rinder, weil denen das Fell juckt, mögen die Bäumchen nicht so.

Die abgestorbenen Bäumchen dienen einerseits wieder Tieren als Lebensraum oder uns als Feuerholz.

Knicks

Knicks sind für Schleswig Holstein typisch und als immatrielles Kulturerbe bei der UNESCO anerkannt. Sie bilden als dichte Hecke aus wilden Sträuchern einen guten Unterschlupf für Tiere. Sie sind eine Art natürlicher Zaun und Windbremse. Für die Biodiversität sind sie allemahl gut, da in ihnen tausende Tiere leben. Bei uns wird das Grundstück jetzt zu drei Seiten durch echte Knicks eingegrenzt. Erst im Winter 2022 haben wir 240 Sträucher und 100 Bäume gepflanzt um unsere kleine Ökoinsel zu schließen.

Alle 10-15 Jahre wird der Knick „auf den Stock“ gesetzt. Das heißt man schneidet ihn runter, damit er wieder schön dicht zuwächst. Alle 10 Meter bleibt ein sogenannter Überhälter stehen. Das sind dann Bäume, die groß werden dürfen.

Knicks haben also einen Mehrfachnutzen: das Obst und das Holz für den Menschen, Insekten und Vögel freuen sich über den Lebensraum.

Thema bei uns: seit 2003/2022

Unsere Naturteiche

Wir haben am Ende unseres Grundstückes zwei Naturteiche an Stellen, die sowieso immer nass waren. Diese Teiche sammeln einfach Regenwasser und Oberflächenwasser. Da sie keine Folie haben können Sie das Wasser nicht halten. Wenn es trocken ist, verschwindet auch zusehends das Wasser im Teich. Das nennt man trocken fallen. Unsere Teiche dürfen das. Die Frösche und die anderen Lebewesen am und im Teich müssen und können sich alleine helfen.