Themenzimmer

Alle 7 Quartiere sind bei uns Themen zugeordnet, die uns selbst begeistern. Wir hoffen mit unseren Themenzimmern so Interesse zu wecken. Unser Motto: „tue gutes und sprich darüber“. Wir freuen uns, wenn jemand bei uns Anregungen sammelt.

Thema bei uns: seit 2020

Vermeiden

Wir mögen keine Kleinstverpackungen. Bei uns gibt es sowas nicht. Wir nutzen Mehrweglösungen wenn nötig. Mit unseren Lieferanten dass wir möglichst gar keine Verpackungen und schon gar kein Plastik wollen. Im Gespräch lässt sich einiges lösen.

Thema bei uns: seit 2006

Hutewald

Ein Hutewald ist ein Wald, der von Tieren-Rindern- beweidet wird. Ich kenne das aus meiner Heimat Hessen. Bei uns ist ja über die Jahre eine kleine Wildnis entstanden. Die „Leihrinder“, die jedes Jahr bei uns zu Gast sind halten die Bäume ordentlich in Schach. Sie nagen hier die Rinde, knabbern dort an den Blättern. Und wenn mal ein Bäum im Weg ist, dann wird der einfach umgedrückt. Auch das Scheuern der Rinder, weil denen das Fell juckt, mögen die Bäumchen nicht so.

Die abgestorbenen Bäumchen dienen einerseits wieder Tieren als Lebensraum oder uns als Feuerholz.

Knicks

Knicks sind für Schleswig Holstein typisch und als immatrielles Kulturerbe bei der UNESCO anerkannt. Sie bilden als dichte Hecke aus wilden Sträuchern einen guten Unterschlupf für Tiere. Sie sind eine Art natürlicher Zaun und Windbremse. Für die Biodiversität sind sie allemahl gut, da in ihnen tausende Tiere leben. Bei uns wird das Grundstück jetzt zu drei Seiten durch echte Knicks eingegrenzt. Erst im Winter 2022 haben wir 240 Sträucher und 100 Bäume gepflanzt um unsere kleine Ökoinsel zu schließen.

Alle 10-15 Jahre wird der Knick „auf den Stock“ gesetzt. Das heißt man schneidet ihn runter, damit er wieder schön dicht zuwächst. Alle 10 Meter bleibt ein sogenannter Überhälter stehen. Das sind dann Bäume, die groß werden dürfen.

Knicks haben also einen Mehrfachnutzen: das Obst und das Holz für den Menschen, Insekten und Vögel freuen sich über den Lebensraum.

Thema bei uns: seit 2003/2022

Hartes Brot verwerten

Immer wieder hat man ja das Problem, dass das angeschnittene Brot etwas ausgetrocknet ist.

Besonders ärgerlich, wenn man das Brot auch noch selber gebacken hat.

Wegschmeißen?

Geht gar nicht!

An Tiere verfüttern?

Geht, muß man aber nicht!

Wiederverwerten ist doch die Beste Alternative.

Dazu verarbeiten wir hartgewordene Brötchen und Brot in süßen oder herzhaften Aufläufen.

Aber: man kann es auch in den Kuchen verarbeiten!

Tolle und alte Idee!

Irgendwann bekam ich mal ein Backbuch der Landfrauen dieses Kreises geschenkt.

…und da war es, das Rezept von der Brottorte!

Brottorte ist nun keine Art geschichteter Lagen von Brot, Wurst, Brot, Wurst und Beeren.

Man geht folgendermaßen vor:

Die Brotscheiben richtig hart werden lassen. Im Winter geht das auf der Heizung (hat Oma gemacht) und sonst in der Restwärme des Backofens.

Dann das Brot reiben oder mit einer starken Küchenmaschine (Namen sag ich nicht) fein zerkleinern. Am Besten es sieht fast wie ein dunkles Mehl aus.

Und dann geht´s weiter mit dem Rezept der

Brottorte á la Janbeck*s FAIRhaus- Gelting

Man nehme:

4 Eier

200g Zucker

100g geriebenes Brot (Schwarzbrot)

100g Mehl

½ Päckch. Backpulver

50 g grob geriebene Schokolade

Biskuitboden:

Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen.

Mehl, Brotkrümel, Backpulver vermischen und sieben.

Darunter die gerieben Schokolade geben.

Die Mehlmischung unter die Eimasse heben.

In einer Springform (28cm) bei 170 Grad etwa 20 Minuten backen.

Wenn der Boden abgekühlt ist teilen. Mit Schlagsahne und Früchten nach belieben füllen.

Füllung:

500g geschlagene Sahne

500g Blaubeeren

50g geraspelte Schokolade

Die untere Hälfte des Biskuitbodens in einen Tortenring legen.

Sahnemischung daraufschichten.

Den zweiten Boden daraufgeben und mit Sahne bestreichen.

Verzieren nach belieben mit Blaubeeren oder Schokoladenraspeln.

Statt der Blaubeern kann man auch Brombeeren nehmen. Hauptsache es schmeckt!

Viel Freude bei der Resteverwertung wünscht Euch,

Uta