…unterwegs in Sachen Nachhaltigkeit

Irgendwie hat es sich rumgesprochen, dass wir mit Janbeck*s FAIRhaus eine ganz andere Art der Unternehmungsführung haben.

Nicht  so auf Profit ausgerichtet, vielleicht etwas alternativ auf jeden Fall aber ressourcenschonend.

Da sich viele Regionen, Touristiker und wer auch immer auf den Weg der Nachhaltigkeit machen, werden wir dann auch schon mal eingeladen davon zu erzählen.

Es ist ja eigentlich ziemlich simpel was wir machen, eigentlich nicht der Rede wert in unseren Augen.

Was wir machen kann jeder. Man muß sich nur mal bewußt machen, was und wie man konsumiert. Darüber habe ich hier ja schon einiges geschrieben.

Das zeigen wir auch in Betriebsführungen bei uns auf dem Hof oder bei kleinen Tagungen, die bei uns statt finden.

Diesmal waren wir in Zinnowitz bei den Touristikern eingeladen und durften mal erzählen. Fleißig genetzwerkt haben wir nebenbei auch.

Kleiner Vortrag über unser Projekt

Für uns selber ist es auch immer wieder gut einen Blick auf neue oder auch auf unsere eigenen Projekte zu bekommen.

In Zinnowitz waren wir noch nie
Bäderarchitektur

Ein hübscher Badeort mit schöner Architektur und einer gaaanz langen Promenade. Ideal für alle, die mit Rädern unterwegs sind.

Eine Seebrücke mit einer Gondel mit der man unter Wasser fahren kann war auch da. Leider konnte ich sie in anbetracht des vollen Programms nicht ausprobieren.

Bevor es dann weiter nach Ueckermünde ging haben wir uns dann noch das Seebad Heringsdorf angeschaut. Der Strand ist schön breit, zu dieser Zeit auch ziemlich leer, nur irgendwer war am Arbeiten.

Nächste Station also dann das Haffhus in Ueckermünde. Ein beeindruckendes Projekt, aber dazu irgendwann mal mehr. Auf jeden Fall ist es sehr schön gelegen mit eigenem Strand, jeder Menge Komfort und netten Menschen.

Haffhus in Ueckermünde
Einblick in den „Garten“ des Haffhuses
RENN Tage

Der Begriff hat nichts mit einem Pferderennen, oder so zu tun!

RENN  bedeutet Regionale Netzstellen für Nachhaltigkeit. Davon sind gerade in Deutschland 4 Stellen entstanden , die in die Bereiche Nord, Mitte, West und Süd eingeteilt sind. Sinn ist es die 17 Ziele in Projekten und der Gesellschaft zu verankern. Nachhaltige Projekte zu vernetzen und sichtbar zu machen.

Also waren wir zur Konferenz in Berlin eingeladen um uns in die Diskussion mit einzubringen, Vorträge zu hören und in Workshops mitzuwirken. Alles zum Thema Nachhaltigkeit …

Vorher waren wir aber noch auf einem Netzwerktreffen in unserer eigenen Region.

Das Tourismuscluster der WTSH hatte eingeladen zu einem Stammtisch. Auch zum Thema Nachhaltigkeit. Erst gab es ein paar Vorträge, Gespräche, lecker zu Essen – feinheimisches Burgerbuffet- und eine kleine Führung durch die Wikingerschänke in Busdorf.

Netzwerken mit Torsten Mercker von Bluecontect
Einfach Lecker! Einfach weg!

Anschließend gings für uns nach Berlin. Elektrisch natürlich. Alles kein Problem und das Auto konnten wir auch ganz bequem in der Garage des Hotels unterbringen. Alles einfacher als gedacht. Als „Landei“ hat man da ja so seine Befürchtungen.

Berlin, turbulent, anders.

Die Kalkscheune war fußläufig gut zu erreichen. Eine sehr coole Location und ein klasse Service und eine noch bessere Verpflegung erwarteten und in den nächsten Tagen.

Berliner Bär an der Kalkscheune
Coole Location, die Kalkscheune
Wasser zum genießen
Lecker Salat

Mehr Bilder der Konferenz in Berlin gibt es hier .

Fazit:

Neben all den Eindrücken von einer parallelen Welt in den Städten, der auch unterwegs erlebten mangelhaften digitalen Versorgung auf dem Land und den vielen Ideen, die ich mit nach Hause genommen habe:

Irgendwie scheint Jeder gerade nachhaltig zu sein, egal was er macht. Ob Politiker, Großkonzern, egal. Hauptsache das Wort wird benutzt. Dadurch wirkt es schon ziemlich abgedroschen.

…und genau das ist das Problem für alle, die nachhaltige Produkte oder Projekte vermitteln wollen. Das war auch eine Erkenntnis, dass es allen Teilnehmern so geht.

Die allgemeine Empfehlung bei allen Treffen, Seminaren etc. lautet:

Benutzt das Wort selber möglichst gar nicht !

Tue Gutes und rede darüber, aber verwende nicht „nachhaltig“!

Auch interessant! Heißt also: alle Texte durcharbeiten. Gute Ideen und Hilfe bei der Wortfindung gab es viele. Wer mich kennt, weiß, dass ich immer ein Notizbuch dabei habe. Zeit und Ruhe zum arbeiten habe ich jetzt im Winter genug… und vielleicht mache ich das auch wieder in einem der Schreibworkshops, die Alexandra Brosowski im Januar bei uns macht.

On verra!

Aber auf jeden Fall: GoGreen!

Danke allen für die Inspirationen, die Gespräche und dass wir dabei sein durften.

Viele Grüße vom Land, Uta J.

 

Auf dem Weg zu noch mehr Autarkie

Autarkie heißt sich unabhängig machen. Das ist auch unser Ziel mit dem Betrieb. Hier Kreisläufe zu schaffen, die ein eigenes stabiles System sind.

Der Wasserkreisauf bei uns ist nur ein Beispiel: das Leitungswasser was wir beziehen wird in der Küche oder zum Duschen verwandt, dann über unser Klärsystem in den Schilfbeeten aufbereitet und kommt dann in die Toilettenspülung und ganz am Ende erst in die Blumenbeete oder in den Vorfluter. Das spart eine Menge kostbares Trinkwasser.

Im Bereich der Energie treiben uns auch andere Gründe an: wieso soll eigentlich ein großer Konzern an unseren mühseelig getätigten Investitionen partizipieren? Zumal wir sowieso ständig hinter den Einspeisevergütungen herrennen müssen.

Da hilft doch nur sich soweit es geht abzukoppeln.

Strom erzeugen wir selber über unsere PV Anlage oder die Blockheizkraftwerke, speichern ihn in einer Batterie und unseren Elektroautos. Neuerdings wandeln wir den  Strom über einen Heizstab auch in Wärme um.

Wir sind aber immer weiter auf der Suche noch neuen Ideen um Kreisläufe zu schaffen, nach sinnvollen Projekten im Sinne von Craddle to Craddle oder weg von Plastik. Nachhaltigkeit ist der eine Schritt, Kreisläufe schaffen der nächste und autark zu sein, der Wunschtraum, die Vision oder was auch immer.

So hatten wir auf Grund unseres Nachhaltigkeitspreises eine Einladung nach Berlin zur ersten Green World Tour- einer Messe für Autarkie- bekommen.

 

GREEN WORLD on Tour- die Messe rund um Ideen für Autarkie

Die Teilnehmer fanden wir schon mal spannend.

Unsere Partner von GOOD TRAVEL waren da und ich konnte mit Franziska einen kleinen Schnack halten. Franziska hat mit ihrem Team eine schöne Plattform für Menschen geschaffen, die sich einen anderen, nachhaltigen Urlaub wünschen. Anders im Sinne von sozialen oder nachhaltigen Standards.

 

GOOD IMPACT FAMILY

 

Franziska von GOOD TRAVEL

Natürlich gab es auch Elektroautos zu sehen. Eines der wenigen elektrischen Taxis war da. Wenig, weil es mal wieder irgendwelche Vorschriften gibt, die schwierig in der Umsetzung sind. Verhinderungstaktik, oder?

 

Tesla Taxi Berlin

Leider waren unsere Freunde von Kumpan nicht mit dem elektrischen Tretroller da. Den hätte ich jetzt gerne mal ausprobiert. Na, ja irgendwann kommt noch die Möglichkeit.

 

Marktgeschehen draußen- lecker essen und ausprobieren

Lecker zu essen gab es überall in allen möglichen Varianten…immer bio und zu ganz günstigen Preisen….wie der Eintritt der Messe an sich .

Vorträge gab es auch reichlich: zu Produkten, Projekten und immer mit viel Platz zur Diskussion und Fragestellung.

 

Stellenbörse – GOOD JOBS
Halme mal nicht aus Stroh

 

Alles in Allem eine sehr gelungene, wenn auch kleine Messe, die vielleicht nicht für jeden etwas ist. Uns aber wieder zu neuen Produkten und neuen Ideen verholfen hat.

Die GREEN WORLD on Tour tourt übrigens durch Deutschland. Termine gibt es hier.

Übrigens waren wir mit dem Tesla angereist und hatten gleich mehrere Termine auf unserem Weg miteinander verknüpft. Auch die Anreise sollte für uns so nachhaltig wie möglich sein.

Ganz nach Hause reichte es zwar nicht, aber bis zu unserem Lieblingsstop im Norden auf jeden Fall. Lecker Teilchen essen, Kaffee trinken und…

Reichweitenangst- ach was!
Lecker Teilchen aus der Braaker Mühle

 

Dieser Beitrag enthält übrigens aus Überzeugung ein bischen Werbung!

…und jetzt sammel ich Preise!

Eigentlich geht es nicht um die Preise an sich…dabeisein ist alles. Es geht um den Wettbewerb und den schaue ich mir ganz genau an, bevor ich mitmache. Ich möchte nicht erst Geld auf den Tisch legen um dabei sein zu dürfen. Ich möchte auch nicht mit großen Firmen konkurieren mit bis zu 500 Mitarbeitern. Oder mit Konzernen, wo ich als „kleines Licht“ mit meinem Betrieb nur so eine nette Randerscheiniung bin. Und daneben habe ich noch ein komisches Gefühl bei deren Motivation … Wer sponsert, oder wer sitzt in der Jury? Nein, ich schaue lieber ganz genau hin bevor ich mitmache.

Ein weiterer Aspekt ist auch das neue Netzwerk von ähnlich tickenden Menschen, die sich um so einen Preis versammeln.

So hatte ich schon beim FAIRWÄRTS Preis im letzten Jahr mitgemacht. Dort gibt es übrigens kein Preisgeld, sondern Gutscheine um sich zum Beispiel an der Tourcert Akademie ausbilden zu lassen.

Da die Unterlagen ja schon alle ausgearbeitet waren habe ich in diesem Jahr am Nachhaltigkeitspreis von Schleswig Holstein teilgenommen.

Aufgerufen waren alle Betriebe, Vereine, Schulen etc. aus Schleswig Holstein ihre nachhaltige Idee einzureichen.

Ob allgemein und allumfassend nachhaltig oder speziell zum Thema Bildung für neue Energien, Nachhaltigkeit in der Lieferkette oder den rechten Preis finden – faire Preise für Verbraucher.

…war ja schon alles ausgearbeitet. Na, ja fast. Es war nicht so einfach alles, was wir machen in die richtigen Zusammenhänge und dann in die vorgesehenen angegebenen Zeichen zu bringen.

Geschafft, abgeschickt, gewartet.

Pflicht war auch die Teilnahme an einem der angebotenen Workshops. „Wir schreiben das Neue vom Himmel“ hatte ich mir ausgesucht. Pressemitteilungen ansprechend schreiben. Jetzt will ich mal sehen, ob ich das richtig umgesetzt bekomme.

…dann endlich es kam ein Schreiben: Sie dürfen mit einer Auszeichnung rechnen! Uih!

Dann noch ein Anruf: wen bringen Sie denn mit? Nur Ihren Mann? Okay, dann noch das Team!

06.04.2017: Also auf nach Neumünster, wo die Feierstunde stattfinden sollte. Natürlich elektrisch und voll entspannt. Bis dahin.

Laden in Osterrönfeld
…voll entspannt und elektrisch zur Verleihung des Nachhaltigkeitspreises SH

Freunde und Kollegen begrüßen, Platz nehmen – am Besten in den vorderen Reihen, war die Ansage -. Gut.

Nette Musik von der Mittelholsteinischen Band, Interview mit den Vorigen Preisträgern…dann Vorstellung aller Bewerber.Tolle Projekte waren dabei.

Dann die Preise:

Zwei lobende Erwähnungen, zwei dritte Preise….wir immer noch nicht.

Jetzt aber!

Nein! Wieder nicht!

Der erste Preis geht an Janbeck*s FAIRhaus!!!!

WOW!

Ich war so angespannt, dass ich aufsprang wie ein Flitzebogen. Wahnsinn! So eine Ehre! Und dazu noch ein stattliches Preisgeld.

Janbecks FAIRhaus ist Gewinner beim Nachhaltigkeitspreis Schleswig Hosltein

Nun hatten wir Glück, das gerade die UN die Dekade des nachhaltigen Tourismus ausgelobt hatte…

Trotzdem: WIR FREUEN UNS SEHR!

Bild vom MELUR
Team Janbecks FAIRhaus

Und wofür jetzt eigentlich? Nur für eine Solaranlage auf dem Dach? Nein, das wäre auch uns viel zu wenig.Für eigene Energieerzeugung, eigene Wasseraufbereitung, noch mehr Technik, Kreisläufe von den Lebensmitteln bis zu den Mitarbeitern, vom Recycling bis zum Upcycling von alten Hoteltextilien,vom ständigen Vermitteln von Nachhaltigkeit ob bei den Gästen, Schülern, vom Netzwerken und vielem mehr. Es ist komplex, ziemlich schwer zu fassen und doch in kleinen Bausteinen von Jedermann zu kopieren. Nachlesen kann man das alles hier auf dem Blog.

Danke der Jury, allen Beteiligten, unserem Team, Freunden und Verwandten,unseren Gästen und allen, die uns mittragen!

Wir schweben im Moment auf „Wolke 7“, genießen  und sind einfach stolz.

Viele Grüße von den Janbeck*s

…und den nächsten Preis habe ich schon im Visier.

Hier gibt es mehr zum Nachhaltigkeitspreis

Hilfe, ich bin ein Messie, ein Sammler, ein Sachensucher

…zumindestens was Zeitschriften angeht. Die Landlust habe ich glaube ich von Anfang an…auf dem Couchtisch findet man manchmal keinen Platz mehr zum Ablegen…

Nun ist das Wort „Messie“ nur bedingt richtig. Es beschreibt ja eine ernstzunehmende Krankheit. Sammler und Sachensucher ist wohl richtiger…

Da ist noch alles Mögliche, was weiter verwendet werden kann, was ich finde oder sammle….Plastiktüten, die man hin und wieder doch noch mitbekommt, Papiertüten, Geschenkpapier, Fotokalender, Kronkorken, Korken, Geschenkbänder,Toilettenpapierrollen, Kerzenreste, Plastikdeckel, Wollreste, Kunsstoffblumentöpfe, Eierpappen, Briefmarken, Seidenpapier, Kartonagen, Glassscherben am Strand,Verpackungsmaterial, leere Batterien …

Da kommt schon ordentlich was zusammen.

Alleine schon die kleinen Knopfbatterien, die ich für meine Hörgeräte brauche. Alle 4 Tage zwei neue. Macht an die 180 Stück pro Jahr. Gut, dass man die zum Entsorgen geben kann und sie wieder aufbereitet werden.

Korken, Glas, Pappe geben wir zur Sammelstelle.

Gut, das ist ganz normales Recyceln, was sicher jeder macht.

Bei uns in Janbeck*s FAIRhaus geht das etwas weiter, um es mal harmlos zu sagen. Nachhaltigkeit ist für uns eine Herzensangelegenheit und fast schon ein Sport.

Irgendwie bin ich wohl „traumatisiert“ von der Generation meiner Großmutter. Da wurde ja alles wiederverwertet. Geschenkbänder wurden wieder gebügelt und nochmal benutzt. Oft auch das Papier. Alte Pullis wurden wieder aufgerebbelt und aus dem Rest etwas Neues gestrickt. Für einen Kinderpulli hat es immer gereicht. Ich seh mich noch abends beim Tatort die Wollknäule drehen.

Geschenkpapier verarbeite ich auch weiter, auch mal zu Konfetti oder für den Bastelkoffer meiner Enkel.

Mit Glasscherben vom Strand wird gebastelt.

Aus alten Kalenderblättern machen wir Umschläge für Briefe, Schachteln oder Heftchen.

Nochmal zurück in meine Kindheit: bei meiner Patentante durfte man ohne Vorwarnung die Kammertür nicht öffnen. Jede Küche hatte ja früher so eine fensterlose und oft komplett beleuchtungsfreie Kammer. Bei meiner Tante war die vollgestopft mit ausgewaschenen Margarinedosen, Eisdosen  etc.. Man könnte darin ja wieder etwas aufbewaren oder darin einfrieren. Man mußte schon aufpassen, dass einem das nicht alles entgegenkam wenn man die Tür öffnet. Das war damals so.

Es gab enorme Vorräte von Eingewecktem, Marmeladen und sonst etwas…oft hat man sich als junger Mensch darüber lustig gemacht, weil wir es eben anders gewohnt sind. Heute kauft man das, was man braucht eben im nächsten Supermarkt. Alles ist ständig verfügbar. Aber das war eben nicht immer so. Und die Qualität ist eben oft auch eine andere wenn man zum Beispiel an saisonales Gemüse denkt. Erdbeeren im Winter braucht kein Mensch. Gut, dass sich der Trend gerade wieder hin zum Konservieren, Fermentieren etc. bewegt. Gut auch für unsere Umwelt. Auch da machen wir mit und können so unsere Gäste im Café begeistern.

Aber was macht man mit Kerzenresten wenn man nicht selber daraus neue Kerzen machen will? Durch Zufall sind wir auf die Eckernförder Werkstätten gekommen. Die sammeln Kerzenreste und leere Toilettenpapierrollen (die Innenkörper) und machen daraus ein  neues Produkt namens K-Lumnet. Das ist ein Ofenanzünder. Hergestellt wird er folgendermaßen: die leere Toilettenpapierrolle wird in drei Teile geteilt, mit Holzresten gefüllt und alles in Wachs getaucht. Näheres kann man hier erfahren. Toilettenpapierrollen fallen bei uns im FAIRhaus eine ganze Menge an. Etwa 2000 Stück im Jahr. Das ist schon ein Berg. Die sammeln wir einfach in einem Müllsack und geben sie dann nach und nach in Eckernförde ab, wenn wir mal da sind.

Leere Toilettenpapierollen zum recyceln

Plastikdeckel von Milchtüten, Reinigungsmitteln etc. fallen bei uns im Betrieb ettliche an. Statt sie wie bisher immer über den grünen Punkt zu entsorgen sind wir auf ein Projekt gestoßen: für den Gegenwert vom Recycling werden Impfstoffe für Afrika gekauft. In der Hauptsache gegen Polio- Kinderlähmung. 500 Deckel werden für eine Impfung gebraucht. Sammelstellen gibt es viele. Wir haben einfach einen kleinen Behälter in der Küche vom FAIRcafé und schmeißen die Deckel da gleich rein.

500 Deckel für eine Polio Impfung in Afrika

Gute Kartonagen und Verpackungsmaterial nehmen wir wieder zum Verschicken und Seidenpaier zum Schutz für Zerbrechliches im Verkauf im Café…für manch einen nicht professionell genug, für uns aber sinnvoll.

Ja und die Eierpappen nehmen wir gerade jetzt im Frühling wieder zur Anzucht unserer Kräuter und Blumen für den Garten. Danach werden die Setzlinge dann in die gebrauchten Kunstofftöpfe umgetopft.

Gebrauchte Briefmarken hab ich schon als Kind gesammelt. Die wurden nach Bethel geschickt, wo sie aufbereitet werden. Mittlerweile haben wir eine eigene Sammelbox im Café stehen, wo jeder Briefmarken abgeben kann.

Die Kronkorken von den kleinen Seltersflaschen aus dem Café recycelt Maike von Strandnaht und upcyelt sie zu Magneten, die wir dann wieder im Kaffee verkaufen.

Magenten von Strandnaht
Upcycling mit Kronkorken

So, dann recyceln wir noch Bettücher und Handtücher aus der Pension zu Fußmatten und dergleichen. Das sind manchmal auch Berge. Ein Problem sind hier die Duschgele und Shampoos, die die Gäste verwenden. Da ist oft ein Stoff namens Polyquaternium 7 enthalten. Der arbeitet wie ein Zweikomponentenkleber wenn er mit Waschlauge zusammenkommt, verstopft das Gewebe und macht häßliche Flecken die man nicht wieder rausbekommt….Schade um die oft neuen Bio-Textilien.

Handtücher und Bettwäsche Gots zertifiziert
..hier bin ich also nur ungewollt ein Sammler-grins.

Was ich allerdings mit meinen Zeitschriften mache, weiß ich noch nicht. Es sind so viele und in unseren Ferienwohnungen stapeln die sich auch schon…

Wie wäre es mit einem Raum mit Regalen voller Zeitschriften einem bequemen Sessel als Rückzugsort? Einfach nur blättern, den Tag Tag sein lassen und Bilder anschauen…

Ach ja, wer alte ungenutzte Handies, kleine Elektrogeräte oder Druckerpatronen entsorgen möchte, die sammeln sich ja auch immer schnell an: es gibt einen besseren Weg als den über die Mülltonne! Der geht gar nicht. Einfach mal bei der Post schauen.

Tja und dann hilft da noch einfach weniger „Müll“ produzieren. Geht nicht immer, aber ich kaufe jetzt einfach mal weniger Zeitschriften…

…geht auch! Also weiter öko? Logisch!

Hat noch jemand ein paar gute Ideen zum Thema recyceln für uns?

 

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Was war? Was wird besser?

…oder was wird anders?

Hier mal ein kleiner Rückblick und eine Vorschau!

In 2016 hatten wir mit unserem Betrieb eine ganze Menge Glück:

Das war los:

  • Freunde in Sachsen, die für uns ein kleines Elektroautotreffen dort arrangiert hatten
  • wir haben jetzt eine komplett elektrische Flotte, mit einem Mitarbeiterauto und einem für Gäste, die mit der Bahn anreisen
  • dem FAIRWÄRTS Preis, den wir uns in Berlin abholen durften. Für unsere Ideen im nachhaltigen Tourismus haben wir den zweiten Preis bekommen (1. war ein Müllprojekt in Indien und dritter die Tourismusagentur Nördlicher Schwarzwald für ein Mobilitätskonzept)
  • den Bloggern, die uns ins Haus „gespült“ wurden: ob das Wiebe WakkerClaudia und Ralph KerpaRebecca Grunwald oder Eva Hoffleit und Phillipp Lawitschka waren. Alle haben tolle ganz unterschiedliche Berichte über uns verfasst, die neuen Besuchern einen Einblick geben
  • der Aktion rund um die wave.earth, bei der wir so viele tolle Karten von den Schülern gesammelt haben und erst nach Genf und letztendlich nach Marokko zur Weltklimakonferenz gebracht haben. Dort haben sie den Weltrekord geknackt und sind als größte Grußkarte in das Guinessbuch der Rekorde eingetragen.
  • die Zertifizierung zum klimaneutralen Hotel! Jetzt können wir jedem Gast eine klimaneutrale Übernachtung ermöglichen.
  • zwei sehr erfolgreichen von uns organisierten Treffen von E- Mobilisten bei uns auf dem Hof. Das hat Spaß gemacht die Menschen zusammen zu bringen
  • neue Rezepte, mit denen wir auf dem Frühstückstisch für Überraschungen sorgen
  • unser 10 jähriges Betriebsbestehen, das wir im Dezember feiern durften. Die Resonanz hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Das war nur ein Teil: nicht zu vergessen die tollen Gäste, die uns immer wieder neuen Input geben. Ohne ihre Mithilfe könnten wir unser ökologisches Konzept nicht durchführen.

Dankbar sind wir auch für das gute Team, dass gerade in diesem Jahr einige unerwartete nicht so tolle Überraschungen gut gemeistert hat. Danke nochmal dafür!

Die wesentlichsten Erkenntnisse in diesem Jahr waren:
  • dass wir besser auf UNSER Bauchgefühl hören, dann klappt es
  • Auch die Erkenntnis mit einigen Online-Portalen abzuschließen, die unserem speziellen Betrieb rein gar nichts gebracht haben
  • Und auch die Erkenntnis Stellung zu beziehen war eine gute Erfahrung.
Wir sind familiär, wir sind anders, das macht unseren Betrieb, Janbeck*s FAIRhaus, aus.

Schade war, dass unsere Angebote und Aktionen im Winter im Café selten wahr genommen wurden…, da waren wir sozusagen offline.

Was bringt uns jetzt das Neue Jahr?

Wir werden Vieles so lassen, Manches verbessern, wie zum Beispiel einige Wohnungen, aber wir werden auch etwas verändern:

  • einige Quartiere sollen nachhaltiger gestaltet werden
  • das Café wird im nächsten November und Dezember auf Tour gehen, raus zu den Menschen, statt zu warten, dass sie kommen
  • wir wollen unsere Produkte über einen Onlineshop bestellbar machen
  • der Betrieb wird Ende des Jahres auf den Bezug von Biogas umgestellt
  • wir wollen den Betrieb Plastik Frei aufstellen

Das sind schon eine Menge Aufgaben, denen wir uns stellen wollen. Ideen dazu haben wir schon, es gilt jetzt sie in die Tat umzusetzen.

Onlinetechnisch werden wir mal einen neuen Kanal aufmachen. Kleine Filme über unsere Wohnungen gibt es schon, das werde ich erweitern.

Es gibt viel zu tun, um unser Puzzle der Nachhaltigkeit weiter auszubauen.

Packen wir s an!

Alles Gute für 2017, Uta Janbeck

 

Nachhaltigkeit… Lohnt sich das?

….sooft werde ich das gefragt.

Lohnt sich das? Rechnet sich das?

Das kommt drauf an. Vor allem darauf wie man das definiert.

Wir machen das in Janbeck*s FAIRhaus jetzt genau 10 Jahre: Nachhaltigkeit im Betrieb praktizieren. Entstanden aus Kleinigkeiten und viel Überzeugung, dass man mit Ressourcen schonend und sparsam umgehen muß. Wasser und Energie sparen, Lebensmittel sinnvoll kaufen das kann jeder. Was wir so machen habe ich hier schon beschrieben.

Aber man spart eben nicht nur Wasser oder Strom. Man spart auch Geld.

Und man lernt seinen Betrieb kennen.

Seit längerem sind wir mit Janbeck*s FAIRhaus schon Viabono zertifiziert. Das ist ein Zertifikat für nachhaltigen Tourismus. Dafür haben wir schon alles Mögliche darlegen müssen: wieviele Übernachtungen wir verkaufen; wieviele Frühstücke wir rausgeben; die Größe der Flächen, die zu putzen sind; die Größe der Flächen, die im Garten zu bewässern sind; wo wir unsere Produkte her beziehen; welche Zertifikate sie haben; wieviel Strom wir verbrauchen; wo wir unseren Strom her beziehen; wieviel Wasser wir verbrauchen……da waren wir schon ganz gut.

viabono-zertifikat

Nun ging es dieses Jahr an eine Rezertifizierung…also wieder alles raussuchen!

Jetzt aber richtig!

Wenn schon, denn schon. Dann doch dieses Mal mit dem CO2 Fußabdruck. Mal sehen,was dabei rauskommt, haben wir uns gedacht. Dieser Co2 Fußabdruck ist der Wert, den wir mit unserem Betrieb pro Übernachtung verursachen. Je kleiner der Fußabdruck umso besser bzw. klimafreundlicher.

Also wieder alle Unterlagen vorkramen und noch mehr: diesmal auch die Mengen an gelaufener Waschmaschinen, Waschmittel, Putzmittel, Milchprodukte, Fleischwaren, Getränke etc.

Da wir so viel selber machen, sind das zwar erstmal Berge an Papier, die wir zusammenstellen, aber wir haben alles hier.

Hilfe Hauswirtschaft!

Wir haben eine sogenannte Inhousewäscherei. Sprich wir machen die ganze Wäscheverarbeitung für die 21 Hausgäste selber. Da kommen ettliche Berge an Wäsche zusammen und es ist jede Menge Arbeit. Was wir aber von Vorteil sehen ist, da wir wissen, was wir für Waschmittel benutzen,was für Dufstoffe etc. im Waschmittel sind, wie unsere Wäsche gewaschen wird und so weiter. So können wir auch in dem Bereich unsere Auszubildende der Hauswirtschaft schulen. Die wissen dann auch, wieviele Servietten in eine Waschmaschine passen, oder wie lange man braucht um ein Bettuch zu mangeln….alles was für die Planung von Arbeit relevant ist.

exelliste
Total simpel- unsere Exelliste

Zur Kontrolle haben wir  überall unsere Exellisten hängen um die Verbräuche zu erfassen, so auch im Hauswirtschaftsraum. Ist ja schnell gemacht so ein Strich wenn man eine Maschine anstellt. Egal ob für ein neues Paket Waschmittel oder die eben angestellte Waschmaschine.

Die Energie und Wasserverbräuche werden sowieso einmal im Monat von uns abgelesen und erfaßt. So bekommt man ein ganz gutes Gefühl für Schwankungen, Mehrverbräuche durch mehr Gäste, Gästeverhalten etc. Spannend waren zum Beispiel die Ausschläge zu sehen während der Fußballweltmeisterschaft. Da muß sich doch nachts jemand noch Kaffee gekocht haben – grins. Ganz schlimm sind unsere Treffen mit Elektroautos, die geben vielleicht einen Ausschlag- aber eben auch zum Positiven der Gemeinschaft. Und der zugekaufte Strom kommt ja von Naturstrom, das ist dann wirklich auch gekaufter grüner Strom. Im Ernst es ist gut für Planungen egal ob es um Feste, Events oder um die Gästeverteilung in der kalten Jahreszeit geht, so etwas im Vorfelde zu wissen. Dann kann man planen, steuern und die Kosten im Auge behalten.

Aber wieder zu unserer Zertifizierung für den Co2 Fußabdruck: Mit einbezogen in die Berechungen für den Betrieb werden hier auch die Anreisen der Mitarbeiter des Betriebes zur Arbeitsstelle. Nicht jeder kann zu Fuß, Fahrrad oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr zur Arbeit. Das ist hier auf dem Land schwierig bis unmöglich. Wir wußten, dass es uns diesmal sehr helfen würde, dass unsere Mitarbeiterin auch elektrisch zur Arbeit fährt. Wir hatten im Winter einen kleinen E-Wolf- Fiat Panda auf elektrisch- gekauft. Erst war sie etwas skeptisch. Aber jetzt fährt Johanna, unsere Hauswirtschafts-Perle, mit dem kleinen E-Wolf munter zur Arbeit, stöpselt ihn an und versorgt ihn dann mit Strom, wenn er im Überschuß bei uns erzeugt wird. Da sie auch unsere Auszubildende mit zur Arbeit bringt schlägt sich das in der Berechnung  auch nicht negativ nieder. Diese Mitarbeiter-Wege und auch die Lieferwege wurden für Viabono diesmal eben mit erfaßt.Gut, dass unsere Lieferanten überwiegend aus der Umgebung kommen, das hat hier auch geholfen gute Werte zu erreichen.

Irgendwann hatten wir endlich alles zusammen und die freundlichen Leute von Viabono und Cool haben es analysiert.

Herausgekommen ist das:
klimaeffizienz
Kliameffizienzklasse A

Nun kann man sicher über den ein oder anderen Punkt streiten, es gibt immer verschiedene Ansätze…aber letztendlich zählt das Ergebnis und der Weg zu mehr Nachhaltigkeit, oder?

Für uns sieht es jedenfalls sehr gut aus. Wir sind sogar besser als ganz viele andere gute Betriebe, das motiviert noch zusätzlich.

Und trotzdem gibt es ja auch immer noch kleine oder größere Baustellen, wo man sich bzw. das Ergebnis für den Betrieb verbessern kann.

So, und den Rest der Emissionen, die bei uns anfallen haben wir in Äthiopien „angelegt“. In einem Aufforstungsprogramm.

Warum da?

  1. weil es bei uns auf der eigenen Fläche nicht geht, weil wir keine Zertifikate verkaufen.
  2. weil ich seit langem beeindruckt bin von dem, was Karl Heiz Böhm – fast jeder kennt ihn aus den Sissi Filmen- mit seiner Aktion damals bei „Wetten- dass?“ ins Leben gerufen hat. Er hat erkannt, dass der Hunger in Afrika auch uns etwas angeht. Lange haben wir das Projekt Menschen für Menschen mit der Schule unserer Kinder begleitet. Wann immer möglich wurde bei den gesponserten Rundenläufen, dem Kaffeeverkauf etc. Geld dafür gesammelt…Hilfe zur Selbsthilfe ist dort in Äthiopien die Devise und so ist es auch bei dem Programm, was wir jetzt unterstützen.
  3. das Programm, was wir in Zukunft hier vor Ort unterstützen möchten ist noch nicht so weit, dass Zertifikate gehandelt werden können…und das wäre direkt vor der Haustür mit dem Ziel hier vor Ort CO2 im Boden zu binden.
klimaneutrales-hotel
Janbeck*s FAIRhaus ein Klimaneutrales Hotel

Wir möchten uns aber nicht mit diesen Zertifikaten „freikaufen“, wir sehen das eher als eine Investition in andere Projekte. Und natürlich machen wir ganz viel auch auf unserem eigenen, riesigen Gelände. Eine Reihe von Maßnahmen um kleine Biotope anzulegen gibt es bereits und jedes Jahr kommt etwas dazu. Ein Insektenhotel gibt es schon, wilde Hecken, einen Totholzhaufen, einen Knick, Flächen die nicht gemäht werden… Das Nächste wird die Anlage einer Streuobstwiese sein. Dann können wir noch mehr eigenes Obst im Garten ernten und dann verarbeiten. Zu Obstkuchen, Aufstrichen und was uns gerade so einfällt. Hauswirtschaft ist eben sehr kreativ. Ideen gibt es noch viele. Es bleibt also spannend.

Jetzt sind wir durch unsere Berechnungen und das Zertifikat  erstmal das erste klimaneutrale Hotel in Schleswig- Holstein, ist doch ein schöner Ansporn oder?

Und wer mal ein paar Impressionen von  nachhaltigem Urlaub bei uns sehen möchte schaut mal den Beitrag über uns vom NDR an. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/Nachhaltiger-Urlaub-in-Gelting,nordtour8780.html

Zweiter bei FAIRWÄRTS… und noch ein Gewinn

Zweiter im internationalen Wettbewerb FAIRWÄRTS , da komme ich immer noch ins Staunen, dass wir es so weit geschafft haben. Ich werde  ständig im Café darauf angesprochen wie weit wir es denn nun geschafft haben, wie es ausgegangen ist…toll das Interesse an Janbeck*s FAIRhaus und wie das von unseren Gästen honoriert wird. Ein gutes Gefühl.

www.janbecks.de
Begründung für den zweiten Preis im Ideenwettbewerb im nachhaltigen Tourismus

..und noch ein Gewinn

war der Besuch non Claudia und Ralph von MeerART

Sie hatten uns angeschrieben, ob sie mal über uns berichten dürfen… aber klar doch! Zumal sie mit ihrem Blog nicht nur über Nord- und Ostsee berichten, sondern das Thema Nachhaltigkeit besonders berücksichtigen. Das könnte passen und so war es auch. Das war noch ein Gewinn für uns.

Ich hatte sie in unsere Wohnung Wolken einquartiert, die war gerade frei und hatte bei dem diesigen Wetter noch den besten Blick. Wir hatten seit Tagen eine Nebeldecke oder tief hängende Wolken, die alles in ein diesiges „Licht“ tauschten. Eigentlich war gar kein Licht da…

Man möchte sich ja von seiner besten Seite präsentieren. Wußte ich doch, dass sie auch kritisch berichten, so wie sie es halt wahrnehmen wird es widergespiegelt. Okay, also alles schön hergerichtet. Nur Blumen waren zu kurz gekommen, die nehme ich ja am Liebsten aus dem Garten. Da weiß ich wie sie behandelt worden sind. Oder vom nahegelegenen, sehnsüchtig erwarteten Tulpenfeld. Noch gab es aber weder aus dem Garten oder vom Feld etwas zu pflücken. Also war nix da…

Fotografen haben ja ein besonderes Auge und so ging es gleich los mit Diskussionen über Motive und Deko. Vielleicht hätte hier wirklich ein schöner Strauß Blumen auf dem Tisch gereicht um das Auge zu lenken. Bei all der Diskussion habe ich dann noch eine schöne Idee für eine Verschönerung bekommen. Die braucht aber etwas Zeit für die Umsetzung . Gut Ding will Weile haben. Eigene Bilder habe ich ja schon sehr lange auf Leinwand in den Wohnungen, aber bald gibt es etwas Besonderes… ich werde darüber berichten.

www.janbecks.de
Endlich ein bischen Sonne

Die Wolken reißen auf…

im wahrsten Sinne. Während wir so fleißig hin und her diskutierten wurde das Wetter besser und Ralph konnte doch noch ein paar sehr schöne Fotos in der Wohnung Wolken und vom Hof machen. Vor allem aus Perspektiven, auf die ich noch nie gekommen war, obwohl ich ja schon etliche Fotos in den Wohnungen gemacht habe. Ob mit oder ohne Sonne, wahrscheinlich hätte er aber sowieso etwas Schönes zu Stande bekommen. Mit Licht beziehungsweise Sonne geht es eben doch besser.

Es ist noch Kuchen da…

Gut dass die Beiden da waren, so konnten wir gemeinsam den Kuchen des Vortages vernichten. Es bleibt eben manchmal doch etwas im Café über. Das verteile ich dann lieber an Gäste als alles selber zu essen oder es weg zu schmeißen. Beides hätte nicht so schöne Folgen. Kuchen kalkulieren ist eben so eine Sache. Wenn es frisch sein soll und man nichts weg schmeißen möchte, dann ist es fast wie Roulette spielen. Schönes Wetter muß auch nicht heißen, dass das Café voll wird. Wenn es vorher eine Schlechtwetterperiode gab, sind vielleicht alle im Garten oder am Strand… das ist immer eine Herausforderung. Gut, dass Reste meist nur in der Nebensaison vorkommt.

…reden wie mit Freunden

Die beiden von MeerART waren natürlich sehr interessiert, was wir so machen, wie es angefangen hat, warum eigentlich, was wir noch so vorhaben und so weiter. Außerdem träumen sie einen ähnlichen Traum. Aber wir waren ja auch neugierig , denn mit Bloggern hatten wir ja bis auf der Wave im letzten Jahr noch nie etwas zu tun. Ehrlich gesagt verstehe ich auch immer noch nicht, wie man mit bloggen Geld verdienen kann. Ich schreibe hier und nennen es Blog, weil es so genannt wird, aber das was Claudia und Ralph machen ist ja nochmal eine andere Nummer.

Ich weiß gar nicht wie lange wir so saßen. Irgendwie ist die Zeit sehr schnell vergangen. Wenn man im Gunde des Herzens das gleiche Ziel hat, dann fällt es ja nicht schwer sich zu unterhalten. Dann gibt es viele Themen und der Austausch wird wertvoll. Kein oberflächliches Geplänkel sondern intensive Gespräche. Und die Zeit verrinnt im Fluge. Schön.

www.janbecks.de
Alles ist möglich, oder?

Hey, wollt Ihr noch eine Wohnung sehen?

…na klar wolten sie. Also ab nach oben, denn über dem Café sind das Doppelzimmer und die Apartments West und Ost. Auch schön. Hier hatte alles angefangen mit unserer Pension. Bald 10 Jahre ist das her und schon von Anfang an war Nachhaltigkeit unser Thema. Es war nicht so einfach das Konzept den Menschen zu erklären, weil es so simpel ist. So einfach und kopierbar. Uns war eben die Region wichtig und das man sie mit einbezieht. Wir sind nun mal in Schleswig- Holstein und das sollte der Gast auch erleben. Von den Farben, den Bilder, den Betten bis zu den Lebensmitteln und Rezepten. Und dazu das Energiekonzept damit uns die Kosten nicht über den Kopf wachsen und wichtige Ressourcen geschont werden. Unser Urlaub mit gutem Gefühl hat sich weiter entwickelt, ist ganz breit aufgestellt und komplex.  Heute, 10 Jahre später, ist die Zeit eine andere und das Bewußtsein vieler, nicht aller, Menschen auch. Mal sehen, ob wir noch viele Menschen anstecken können.

Lecker essen

Da wir mit unserem Gesprächsstoff noch lange nicht am Ende waren, war schnell klar, dass wir den Rest des Abends bei einem leckeren Essen gerne zusammen verbringen wollten. Das Landhaus Unewatt hatte leider zu, so ging es zu Stark nach Kappeln. Da hatten wir Glück einen Tisch zu bekommen. In der Saison oder an Feiertagen sollte man aber lange vorbestellen, sonst klappt es nicht. „Wer Stark nicht kennt hat die Zeit verpennt“ könnte man sagen. Hier gibt es frischen Fisch schön auf Eis aus seiner Vitrine. So zubereitet wie jeder das gerne hätte: gegrill, gegart, gebraten, mediteran oder klassisch. Es gibt eben keine Speisekarte und das ist einfach Klasse. Wem dann gar nichts einfällt , dem macht Norbert Stark einen, oder mehrere Vorschläge. Geht auch.

www.janbecks.de
Mit Meerart bei Stark

Gesprächsstoff ohne Ende…

Was für ein netter Abend… und der Gesprächsstoff reicht für weitere Treffen. Ehrlich und echt. Angesteckt haben wir die Beiden auch, denn sie haben auch gleich etwas Werbung für unsere Schulaktion der Wave gemacht. Danke dafür.

Wir sagen aber auch „Danke“ für den schönen Bericht, den Claudia und Ralph über uns geschrieben haben. Den kann man übrigens hier nachlesen : Janbeck*s FAIRhaus- Aus Liebe zur Natur

Wir alle von Janbeck*s FAIRhaus freuen uns schon darauf Claudia und Ralph wieder zu treffen und mehr von Ihnen zu lesen. Ihr habt jetzt neue Verfolger bei MeerART!

 

 

Berlin ist eine Reise wert…

Da soll ich hin?

Ich bekam vor etwa drei Wochen einen Anruf, dass wir weitergekommen sind. Über den Wettbewerb FAIRWÄRTS habe ich hier ja schon berichtet. Wir hatten uns beworben und waren dann im Publikumsvoting gelandet….und dann kam der Anruf. Hotel, Bahn etc. waren ja schnell gebucht, aber die Tage bis dahin, bis zur ITB in Berlin, wo der Preis verliehen werden sollte waren lang. Es gab keine Information, wer denn eigentlich gewonnen hatte…

Zwei Wochen können so endlos lang sein

…selbst wenn ordentlich zu tun ist.

Endlich war der Tag da, die Reise ging ziemlich schnell.Angekommen in Berlin,raus aus der Bahn und bei herrlichem Sonnenschein rein in die Messe. Mitten ins Getümmel sozusagen. Für uns „Landeier“ waren das definitiv zu viele Menschen. Na, dann eine Insel suchen mit Strandkorb und Glück und leckerem, Feinheimischen Essen. Ist ja nicht schwierig, das gibt es nur in Schleswig Holstein beim

IMG_20160309_125652 Lecker Feinheimisch
Lecker und feinheimisch von Udet Schwab und seinem Team zubereitet.
IMG_20160309_123127 schlafen im Strandkorb
Schlafen im Strandkorb…

Glückswachstumsgebiet

Hier kennt man sich, wir wurden gleich toll aufgenommen, bekamen eine Führung und durften leckeren Zander von Udet und seinem Team der Tötzeria kosten.Große Aufmerksamkeit bekam der Schlafstrandkorb , der demnächst an besonderen Orten zum Schlafen draußen gebucht werden kann. Gestärkt zogen wir los ins Getümmel. Wer schon mal auf der ITB war, weiß, was das für Dimensionen sind. Wir mußten uns ganz schön beeilen um an das andere Ende der Hallen zu kommen. Schließlich wollte ich die Halle der Schweiz sehen…

Glück muß man mal haben
Glück muß man mal haben

Treffpunkt Bühne

Die zweite Insel auf dieser Messe war die Halle der nachhaltigen, touristischen Angebote. Was für eine Ruhe. man spürte deutlich den anderen Ansatz. Ein paar Teilnehmer waren schon da und zack ging die Veranstaltung los. Ein Ansprache, eine Vorstellung und schon waren wir mitten in der Preisverleihung.IMG_20160309_175003 Preisverleihung ITB

…the winner is…

…gefühlt sind wir das, aber das liegt daran, dass wir so stolz sind so weit gekommen zu sein. Die Jury hatte wie folgt entschieden:

Der dritte Preis ging an die Tourismus Gmbh Nördlicher Schwarzwald für ihr Projekt zur E-Mobilität. Der zweite Preis an Janbeck*s FAIRhaus.WOW! Das war mehr als wir erwartet hatten.

Der erste Preis an Amitabah Reisen für ihr Müllentsorgungsprojekt in Indien.

www.janbecks.de
Zweiter Preis für Janbeck*s FAIRHaus beim FAIRwärts Ideenwettbewerb für nachhaltigen Tourismus

Wahnsinn. Ja, wir sind ein kleiner, ganz normaler Familienbetrieb, machen ganz normale Sachen, die jeder nachmachen kann. Genau das wars aber, womit wir gepunktet haben. Es war noch ein schöner Abend mit netten Leuten …

Zu Fuß durch Berlin

..gings am nächsten Tag. Ein bischen Sightsseeing zum Alex, der in der Nähe des Hotels war. Es war diesig, so war es gar nicht schlimm, dass man mit Koffer nicht durch die Kontrolle kam und so wedre die Touristinfo noch den Fernsehturm betreten durfte. Na dann eben nicht.

Es gibt auch hier Inseln

…abseits vom Trubel, wie unter einer Glasglocke. Ruhiger und ab vom Getümmel: das Nikolaiviertel und die Hackschenhöfe.

Noch weiter zum Brandenburger Tor- das sah früher irgendwie ganz anders rundherum aus- und zum Reichstag. Das hat mir mit den ganzen Elektroautos vor einem Jahr auch besser gefallen. Na, ja, es war trüb an dem Tag und grün läßt noch auf sich warten.

Alles in allem…

…hat sich für uns die Reise gelohnt, wegen dem Preis, den Menschen, den Kontakten und der Erkenntnis, dass wir hier schon ganz toll wohnen, so dicht am Meer und mit „dem Café am Ende der Welt“, wie ein Gast mir sagte.

IMG_20160315_073006Café am Ende der Welt
Das Café am Rande oder am Ende der Welt?

…ach ja, und bei so viel Respektlosigkeit anderen Menschen, die dann den Müll wieder wegräumen müssen, werde ich zornig…

 Menschen gibts
Menschen gibt es…

Und hier noch die offizielle Pressemitteilung FAIRWÄRTS

Janbecks FAIRhaus is going FAIRWAERTS

…WOW wir gehen FAIRWÄRTS!

Liebe Freunde unseres Hauses!
Wir sind Teilnehmer am FAIRWÄRTS- Wettbewerb.
Das ist ein Wettbewerb bei dem es um Nachhaltigkeit in allen Facetten im Tourismus geht.
Jeder durfte mitmachen, der sich angesprochen fühlte. So haben wir uns getraut mit unserem gewachsenen Konzept von 10 Jahren gelebter Nachhaltigkeit.Von den Lebensmitteln,die wir verwenden , über die Ausbildung und die Energie…Es ist für uns schon zu einem Sport geworden zu schauen, was wir noch besser machen können. Wir brennen für Nachhaltigkeit. Aber lesen Sie selber was die Jury schreibt…FAIRWÄRTS
Wir freuen uns sehr, dass wir eine Runde weiter gekommen sind! Die Jury hat wohl über den Gewinner schon entscheiden.

Jetzt darf das Publikum für den Publikumspreis  mit abstimmen und auch selber tolle Preise gewinnen…
Bis zum 29.02.2016 dürfen  alle die Lust haben an dem Publikumsvoting teilnehmen.
Es wäre toll, wenn Sie uns unterstützen und uns eine Stimme schenken.
Es darf natürlich auch gerne weitergesagt und geteilt werden.
Die Abstimmung ist hier  http://www.fairwaerts.de/voting/

Viele Grüße und DANKE für die AufmerksamkeitIMG_2134a Uta Janbeck

Wer noch etwas mehr über uns sehen möchte findet es hier:

Was uns ausmacht

FAIRWÄRTS

Sammeln oder nicht?

Neben dem Thema der Energie spielt natürlich auch bei der Zubereitung im Café die Nachhaltigkeit eine große Rolle. Wir versuchen so viel wie möglich selbst herzustellen und das möglichst aus Produkten aus der ganz nahen Umgebung. Die müssen nicht zwangsweise ein Biosiegel haben. Gut wenn ja, aber alle Produkte, die wir in unserem FAIRcafé verarbeiten müssen gut produziert werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie teuer diese ganzen Lizenzen sind und was sie für Arbeit machen. Das ist für kleine Betriebe kaum darstellbar. Mir ist es wichtig die Menschen, die hinter ihren Produkten stehen zu kennen und ich vertraue ihnen. Auch deswegen sind wir bei FEINHEIMISCH. Hier haben sich Produzenten, Restaurants und Förderer zusammengeschlossen um die schleswig-holsteinischen Produkte zu fördern. Ähnlich wie bei Slow Food geht es auch darum alte Rezepturen und Lebensmittel aus Schleswig-Holstein am Leben  zu erhalten.

Na dann mal los!

Sonnenaufgang im Herbst
Sonnenaufgang im Herbst

Herbst was für eine tolle Jahreszeit: Bodennebel verhüllen alles in weiß und grau bis die Sonne zwischen den Wolken hervorkommt und immer stärker wird. Natürlich gibts es auch mal die Tage mit Nieselregen oder mehr. Die kann man ja gut am Schreibtisch verbringen. Auf jeden Fall gibt es draußen jede Menge zu tun, zu pflanzen und zu ernten. Also doch wieder Energie…nur anders.

Herrlicher Sonnenschein lockte mich neulich in den Garten. Los gings mit Körben und Eimer ausgestattet aufs Feld hinter unserem Haus. Was für ein Luxus. Holunder, Japanische Weinbeeren, Pflaumen, Ebereschen, Himbeeren und Brombeeren warteten darauf geerntet zu werden. Die reinste wilde Obstplantage. Etliche Male verfing ich mich in den Ausläufern der Brombeeren natürlich weil oben die „schönsten“ hingen. Natürlich überlege ich mir auch genau wo ich ernte. Sicher bewirtschaften wir unseren Hof ganz ökologisch, arbeiten ohne Spritzmittel, Unkrautvernichter und Monsanto – das sieht jeder, der bei uns auf den Hof kommt-. Was ich nicht beeinflussen kann ist alles, was von Nachbarn, den Landwirten oder den Flugzeugen etc. eingebracht wird…Wir leben eben nicht unter einer Glocke. Manche Ecken wo der Eintrag von anderen deutlich zu sehen ist lass ich einfach aus. Ist ja genug Platz da. Eines darf man auch nicht vergessen zu erwähnen: immer nur das ernten, was man kennt.

Auch ernten kostet Zeit, oder?

Ganz schön meditativ so ein ernten ganz alleine mit sich, dem Summen der Insekten und der Sonne. Mit der Familie geht das deutlich lauter zu, wenn einer den anderen fröhlich anstachelt: hier sind noch welche! Hier oben noch! Jetzt war bis auf den Trecker auf dem Nachbargelände kein Mensch zu hören. Es wurde gerade gepflügt und ab und zu hörte man die Steine an den Pflug knallen. Nur Fritzi , unser Hofhund, war in der Nähe und freute sich die vielen Tierspuren zu erschnüffeln. Und davon gibts hier einige vom Kaninchen, Fasanen bis zu den Rehen.

Brombeersaft, wollte ich einkochen. Dafür brauchte ich aber noch etliche Beeren und mein Eimer war nur halb voll. Okay, wir hatten ja auch erst letzte Woche geerntet. Das mußte also auf einen anderen Tag vertagt werden. Schließlich gibts ja noch mehr zu ernten. Überall hängen noch viele unreife Früchte. Hoffentlich komme ich rechtzeitig bevor die Vögel die holen.

Eine Wanne Holunderbeeren war dagegen schnell geerntet. Der Holundersaft aus dem letzten Jahr war gerade für die letzte Erkältung verbraucht. Zeit für neuen. Diesmal wirds ganz schön aufwendig mit dem Saften da der alte seinen Dienst aufgegeben hat. Also nach dem Waschen und putzen einmal normal mit etwas Wasser aufkochen und durch ein grobes Tuch filtern. Nochmal mit etwas Zucker aufkochen und in heiß gespülte Flaschen abfüllen. Dann braucht er nur noch bei Bedarf mit kochendem Wasser verdünnt zu werden.

Ebereschen waren reichlich am Baum, nur etwas schlecht zu erreichen, jedenfalls für Zwerge. Mit Erntehelfer am Stiel gings dann und hat im Ergebnis für 500g gereicht. Die werde ich jetzt erstmal einfrieren. So braucht man nicht auf den Frost zu warten der die Beeren für den Menschen genießbar macht. Vorher sind sie nicht so bekömmlich und bitter. Verarbeiten werde ich sie nachher mit Äpfeln zu gleichen Teilen. Das ist eine herb-süße Kombination.

Ebereschen
Ebereschen

Entdeckt: ein uralter Pflaumenbaum voll mit reifen Früchten. Ganz schwer zu erreichen trotz Erntehelfer. Nach einem kleinen Eimer hatte ich genug. Aber es hängen noch etliche Kilos dran. Kann ich doch endlich wieder Pflaumenmus auf dem Blech machen. Etwa 4 Kilo Pflaumen ergeben nur 6 Gläser zu 200 Gramm. Aber es schmeckt dann so wie bei Oma. Erinnerungen im Glas sozusagen.

Was vergessen? Ach die Äpfel, die so schön rot waren, dass Line schon neulich unbedingt ernten wollte. Einmal drehen und ab, so weiß man , dass sie reif sind. Ich ernte lieber erstmal eine Hälfte. Der Korb war gleich voll und zum Verarbeiten sind sie viel zu schade. Das sind so richtige Naschäpfel, die ich vor 7 Jahren zur bestandenen Meisterprüfung in der Hauswirtschaft von den Landfrauen des Kreises Schleswig-Flensburg bekommen habe- nicht die Äpfel, aber den Baum.

Jetzt fehlen noch die Brennesselsamen, Distelblüten, Haselnüsse …

Ist schon schön, wenn man so ums Haus rum ernten kann. Ich glaube ich werde nicht alles schaffen. Man soll es ja auch verarbeiten…Aber ich habe schon wieder etliche Ideen, was ich mit den Gästen machen kann. Auf dem Kneipp – Seminar neulichst hatte ich ja schon mit meinem Zitronen – Brennesselaufstrich für Überraschung gesorgt. Übrigens gehört Bewegung an frischer Luft und gutes Essen auch zu einer der 5 Säulen nach Kneipp.

Alle die jetzt auch mal ernten möchten, aber selbst keinen Garten haben sollten mal bei Mundraub.org  vorbeischauen. Da findet man öffentliche Sammelstellen und kann selber auch welche eintragen. Natürlich findet man dort auch die Regeln für das ernten. Fragen sollte man schon wem das Obst gehört… Aber es wäre auch schade wenn es sonst einfach verfaulen würde. Manchmal gibts ja auch einen Nachbarn, der seine Früchte gar nicht erntet. Dann wirds so richtig nachhaltig.

Und nicht vergessen: 2/3 für den Menschen und 1/3 für die Natur! Dann bleibt alles im Gleichgewicht.

Ernte bei Janbeck*s
Gartenfrüchte