Was war? Was wird besser?

…oder was wird anders?

Hier mal ein kleiner Rückblick und eine Vorschau!

In 2016 hatten wir mit unserem Betrieb eine ganze Menge Glück:

Das war los:

  • Freunde in Sachsen, die für uns ein kleines Elektroautotreffen dort arrangiert hatten
  • wir haben jetzt eine komplett elektrische Flotte, mit einem Mitarbeiterauto und einem für Gäste, die mit der Bahn anreisen
  • dem FAIRWÄRTS Preis, den wir uns in Berlin abholen durften. Für unsere Ideen im nachhaltigen Tourismus haben wir den zweiten Preis bekommen (1. war ein Müllprojekt in Indien und dritter die Tourismusagentur Nördlicher Schwarzwald für ein Mobilitätskonzept)
  • den Bloggern, die uns ins Haus „gespült“ wurden: ob das Wiebe WakkerClaudia und Ralph KerpaRebecca Grunwald oder Eva Hoffleit und Phillipp Lawitschka waren. Alle haben tolle ganz unterschiedliche Berichte über uns verfasst, die neuen Besuchern einen Einblick geben
  • der Aktion rund um die wave.earth, bei der wir so viele tolle Karten von den Schülern gesammelt haben und erst nach Genf und letztendlich nach Marokko zur Weltklimakonferenz gebracht haben. Dort haben sie den Weltrekord geknackt und sind als größte Grußkarte in das Guinessbuch der Rekorde eingetragen.
  • die Zertifizierung zum klimaneutralen Hotel! Jetzt können wir jedem Gast eine klimaneutrale Übernachtung ermöglichen.
  • zwei sehr erfolgreichen von uns organisierten Treffen von E- Mobilisten bei uns auf dem Hof. Das hat Spaß gemacht die Menschen zusammen zu bringen
  • neue Rezepte, mit denen wir auf dem Frühstückstisch für Überraschungen sorgen
  • unser 10 jähriges Betriebsbestehen, das wir im Dezember feiern durften. Die Resonanz hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Das war nur ein Teil: nicht zu vergessen die tollen Gäste, die uns immer wieder neuen Input geben. Ohne ihre Mithilfe könnten wir unser ökologisches Konzept nicht durchführen.

Dankbar sind wir auch für das gute Team, dass gerade in diesem Jahr einige unerwartete nicht so tolle Überraschungen gut gemeistert hat. Danke nochmal dafür!

Die wesentlichsten Erkenntnisse in diesem Jahr waren:
  • dass wir besser auf UNSER Bauchgefühl hören, dann klappt es
  • Auch die Erkenntnis mit einigen Online-Portalen abzuschließen, die unserem speziellen Betrieb rein gar nichts gebracht haben
  • Und auch die Erkenntnis Stellung zu beziehen war eine gute Erfahrung.
Wir sind familiär, wir sind anders, das macht unseren Betrieb, Janbeck*s FAIRhaus, aus.

Schade war, dass unsere Angebote und Aktionen im Winter im Café selten wahr genommen wurden…, da waren wir sozusagen offline.

Was bringt uns jetzt das Neue Jahr?

Wir werden Vieles so lassen, Manches verbessern, wie zum Beispiel einige Wohnungen, aber wir werden auch etwas verändern:

  • einige Quartiere sollen nachhaltiger gestaltet werden
  • das Café wird im nächsten November und Dezember auf Tour gehen, raus zu den Menschen, statt zu warten, dass sie kommen
  • wir wollen unsere Produkte über einen Onlineshop bestellbar machen
  • der Betrieb wird Ende des Jahres auf den Bezug von Biogas umgestellt
  • wir wollen den Betrieb Plastik Frei aufstellen

Das sind schon eine Menge Aufgaben, denen wir uns stellen wollen. Ideen dazu haben wir schon, es gilt jetzt sie in die Tat umzusetzen.

Onlinetechnisch werden wir mal einen neuen Kanal aufmachen. Kleine Filme über unsere Wohnungen gibt es schon, das werde ich erweitern.

Es gibt viel zu tun, um unser Puzzle der Nachhaltigkeit weiter auszubauen.

Packen wir s an!

Alles Gute für 2017, Uta Janbeck

 

50.000 Klimaversprechen sind unterwegs nach Marokko

…abgegeben von den Kindern aus der ganzen Welt. Zu zeigen, dass JEDER etwas tun kann um den Klimawandel aufzuhalten.

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Einfach mal nicht mit dem Auto unterwegs
Essen nicht wegwerfen
Essen nicht wegwerfen
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Wasser sparen
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Fossile Energien vermeiden

Eingesammelt wurden die Karten an den Schulen seit November 2015, transportiert möglichst umweltfreundlich mit Elektroautos,zu Fuß, dem Fahrrad, Linienbussen und der Wavetrophy.

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Klimaversprechen im elektrischen Transporter

Etwa 29.000 Karten haben wir von der WAVE dann auf dem Platz der UNO in Genf ausgelegt, haben Reden von wichtigen Menschen gehört und selber daran appelliert die Klimaerwärmung auf 1,5Grad zu beschränken.

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Klimaversprechen bei der UNO in Genf

Es wurden in Schulen weiter das Thema Klimawandel behandelt und Lösungen erarbeitet. Zur Zeit sind es 50.000 Versprechen von Schülern,die jetzt nach Marokko transportiert werden! Zum Auslegen brauchen sie eine Fläche von etwa 600 Quadratmetern! Am 12.11.2016 werden sie dann in Marrakesh präsentiert .

WOW!

Viele haben die Rede eines kleinen Mädchens 1992 bei der Klimakonferenz in Rio de Janeiro gesehen, die es dort vor den wichtigen Leuten gehalten hat. Severn Cullis-Suzuki heißt dieses Mädchen von damals. Nachhören kann man ihre Reden bei Youtube. Beeindruckend. Worte, die berühren und uns Erwachsenen einen Spiegel vorhalten. Und uns zeigen, dass wir die Jugend immer wieder als Anstoß brauchen um uns aus Belanglosigkeiten, ewigen Diskussionen oder Entschuldigungen warum etwas gerade nicht geht zu befreien.

Nutzen wir deren Kraft und Naiivität. Lassen wir uns anstecken. Holen wir uns Motivation.

Fangen wir an. Tun ist die Lösung.

Diese Kinder von heute, die bei der Wave.earth mitgemacht haben, haben mit ihrem Versprechen schon heute etwas in Bewegung gesetzt. Bei sich. In ihren Familien. In Genf.

…und hoffentlich auch dann in Marrakesh!

 

Was passiert, wenn 40.000 Schüler ein Klimaversprechen abgeben?

…ich weiß es nicht. Vielleicht gar nichts. Vielleicht eine ganze Menge. Vielleicht gibt es ihnen Hoffnung in einer Welt voller negativ Meldungen.Wir Erwachsenen sind so mit uns, unserem Alltag und unseren Problemen beschäftigt, dass wir manchmal ganz vergessen, wie schön unsere Welt doch eigentlich ist. Es gilt sie zu bewahren damit unsere Kinder und Kindeskinder diesen schönen Ort genießen können, so wie wir.

Es hilft nichts, dafür müssen wir etwas tun. Wir alle und jeder bei sich.

Ein Schritt ist mal nachhaltiger zu leben. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich ? Ganz einfach ausgedrückt soll man nur so viel von der Erde nehmen, wie man selber braucht. Okay. Aber Nachhaltigkeit hat so viele Facetten; angefangen vom Wasser oder Strom sparen, Transportwege klein halten, die Natur sorgsam behandeln, altes Wissen weitergeben usw….

Auf der Suche nach Nachhaltigkeit

…ist Wiebe Wakker auf seinem Weg von Holland nach Australien auch bei uns gelandet.  Als nachhaltig wirtschaftender Betrieb haben wir ihn eingeladen um mit ihm darüber zu diskutieren. Auf seinem Blog beschreibt er die vielen Erlebnisse mit den Menschen, die er auf seinem Weg besucht hat. Wir sind auch dabei

Er wird sicherlich noch lange unterwegs sein auf seinem Weg und es wird ein faszinierendes Tagebuch seiner Reise entstehen.

Auf der Suche nach Lösungen für ein nachhaltigeres Leben

…und das Problem des Klimawandels in den Griff zu bekommen, hilft nichts anderes als selber etwas zu tun. Schwierig ist das bei uns Erwachsenen. Jeder kann etwas erzählen was nicht geht, wo es noch schlimmer ist, worauf man wartet…ja worauf eigentlich?

Machen wir mal was:

…mehr zu Fuß gehen, mit dem Rad einkaufen, mehr auf saisonale und regionale Waren achten, mal weniger kaufen…

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Klimaversprechen

Die Kinder machen es uns vor:

sie schreiben ein Versprechen auf, was sie gegen den Klimawandel tun wollen. Ein Klimaversprechen. Bei den Kindern gilt ein Versprechen  ja auch noch etwas. 20.000 Kinder haben schon ihr Versprechen auf eine Karte geschrieben.

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Einfach mal nicht mit dem Auto unterwegs

Und dann?

Ja, dann bringen wir die Karten von Kindern auf der ganzen Welt nach Genf zur UN und später nach Marokko zur Weltklimakonferenz. Zu den mächtigen und wichtigen Menschen dieser Welt…

und hoffen, dass die Botschaften der Kinder gehört werden und ein Signal sind endlich etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Sei dabei

 

Nature is speaking- sei Teil der Lösung!

Wir leben hier oben im echten Norden schon echt behütet, bekommen von den Feinstaubbelastungen in den Städten kaum etwas mit. Allenfalls merken wir die „dicke Luft“ wenn wir mal in eine richtige Großstadt fahren. Genau wie im Süden kaum jemand etwas merkt von dem ständig ansteigenden Meeresspiegel…

Oder doch nicht?

Die Winter zu warm, und zu naß, die Felder sind geflutet und die neue Ernte ertrinkt. Auf den höchsten Bergen liegt kein oder kaum Schnee, die Sommer sind zu heiß, dieBöden leiden weil sie kein Wasser mehr aufnehmen können, oder trocknen aus und werden zu Staub. Das kann man sogar hier in Schleswig – Holstein live sehen…von einem Extrem ins andere und auch noch sichtbar.

Nature is speaking!

Klar ist es schön für jemanden , der von Touristen lebt, wenn es denen in ihrem Heimatort zu heiß wird und sie die kühle Brise an der See suchen. Vor 8 Jahren hatte ich das erste Mal Gäste, denen es in Rom im Sommer zu heiß war. Die Kinder durften tagsüber nur drin spielen und die Klimaanlage blieb ausgeschaltet, weil sie sonst zu schnell krank werden. Seit etwa 3 Jahren berichten mir die Gäste aus Freiburg und anderen Teilen des deutschen Südens ähnliche Dinge…

Klimawandel kann man ja auch positiv sehen, oder?

Ich frage mich, ob ich in wenigen Jahren tatsächlich Südfrüchte und Artischocken in meinem schleswig-holsteinischen Garten anbauen kann, die Pension wäre immer gut gefüllt und vielleicht bin ich dann auch direkt am Wasser und kann vom Bauerngarten auf meinen Bootssteg…

Sei Teil der Lösung!

Nein, das möchte ich nicht erleben, weil es an anderen Stellen viel schlimmer kommen würde. Ich möchte nicht den Kopf in den Sand stecken und warten, bis es dann wirklich so kommt. Auch wenn das naiv klingt: Ich möchte etwas dafür tun den Klimawandel ein bischen aufzuhalten, zu verlangsamen, am liebsten zu beenden, aber das wird wohl nicht gehen. Oder doch?

„Was wir alleine nicht schaffen, schaffen wir dann zusammen“ singt Xavier Nadoo

…zumindest können wir es ja versuchen: bringen wir viele Menschen, gleich welchen Alters, dazu darüber nachzudenken was sie selbst im Kleinen dazu bereit sind zu tun. Und wenn das Versprechen „nur“ heißt mal wieder mehr mit dem Fahrrad zum einkaufen zu fahren, Fahrgemeinschaften zu bilden, Lebensmittel aus der Region zu kaufen, Eier vom Bauern  kaufen…

Ich bin dabei!

Im Juni startet eine Rallye mit 100 rein elektrischen Autos mit dem Ziel 1.000.000 solcher Versprechen von Schülern geschrieben von Bremerhaven aus nach Genf zu bringen um 1 Nachricht abzugeben : 0 Emissionen für einen erhaltenswerten Planeten, eine lebenswerte Zukunft und eine enkelfreundliche Welt.

Sei dabei!

Mach mit, als Fahrer eines Elektroautos, als Schule, als Lehrer, als Elternteil, als Schüler, als Firma, als Unterstützer. Es gibt unzählige Möglichkeiten für alle, die nicht den Kopf in den Sand stecken möchten. Schau hier : Wave2016

Ich freu mich auf Euch

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Uta Janbeck